Apple veröffentlicht iOS 27 und macOS 27 mit neuer Siri-KI
Apple gibt die Betriebssysteme iOS 27 und macOS 27 mit einer runderneuerten Siri-KI frei, deren Funktionen in der EU jedoch nur eingeschränkt verfügbar sind.
Apple hat am Montagabend eine Reihe neuer Betriebssysteme zum Download freigegeben. In der Version 27.0 erscheinen iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS zugleich. Der Hersteller stellt vor allem Verbesserungen bei der Leistung in Aussicht – von schnelleren App-Starts über AirDrop-Übertragungen bis zur Speicherverwaltung.
Apple bindet seine Systeme damit stärker an KI-Funktionen. Der Schritt reiht sich in den jährlichen September-Zyklus ein, in dem der Konzern seine Software parallel zu neuer Hardware aktualisiert. Im Zentrum steht eine überarbeitete Version des Sprachassistenten Siri, der seit Jahren als Schwachstelle des Unternehmens galt.
Die neue Siri-KI soll komplexere Anfragen verstehen und den jeweiligen Bildschirminhalt in ihre Antworten einbeziehen. In der Europäischen Union stehen diese Funktionen allerdings nur begrenzt zur Verfügung, was Apple mit regulatorischen Vorgaben begründet. Für den Cloud-Dienst iCloud zeichnen sich zugleich höhere Preise ab. Ein Tester der Plattform TechCrunch berichtete, er nutze Siri erstmals seit Langem wieder für anspruchsvollere Aufgaben statt nur für Timer und Wecker. Auf dem Mac erhält derselbe Assistent Zugriff auf andere Kontexte und tritt damit in Konkurrenz zu spezialisierten KI-Produktivitäts-Apps.
Offen bleibt, wie verlässlich die neuen Funktionen im Alltag arbeiten und welche Siri-Fähigkeiten europäischen Nutzern konkret vorenthalten werden. Unabhängige Tests zu Tempo und Datenschutz stehen noch aus. Damit entscheidet sich der Nutzen der Aktualisierung erst in den kommenden Wochen der breiten Anwendung.
Beide Erfahrungsberichte stammen von Testern und beschreiben persönliche Eindrücke, nicht unabhängige Messungen zu Tempo, Akkuverbrauch oder Datenschutz. Zudem nennt keine Quelle vollständig, welche KI-Funktionen europäischen Nutzern konkret fehlen.
Apple veröffentlicht seine großen Betriebssystem-Updates traditionell im September parallel zu neuen iPhones; die seit Langem angekündigte Runderneuerung von Siri gilt als Versuch, den Rückstand des Konzerns gegenüber KI-Assistenten von Google und OpenAI aufzuholen.
Dass zentrale KI-Funktionen der neuen Siri in der EU nur eingeschränkt starten, verweist auf den Konflikt zwischen Apples Produktstrategie und europäischen Vorgaben wie dem Digital Markets Act. Die „KI-Ära“ beginnt für Nutzer je nach Wohnort zu unterschiedlichen Zeitpunkten.