Zwei Erdbeben erschüttern peruanische Andenregion Junín – mindestens fünf Tote
Zwei Erdbeben der Stärke 5,1 und 3,7 erschüttern die peruanische Andenregion Junín und töten mindestens fünf Menschen, 21 weitere werden verletzt.
Zwei Erdbeben haben die peruanische Andenregion Junín erschüttert und mindestens fünf Menschen getötet. Nach Angaben der Behörden wurden 21 weitere verletzt. Die Beben ereigneten sich am Samstagabend Ortszeit.
Das peruanische Zentrum für Seismologie gab die Stärken mit 5,1 und 3,7 an. Betroffen war der Bezirk Chongos Bajo rund 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 24 Kilometern. In der bergigen Region sind viele Häuser aus wenig widerstandsfähigen Materialien gebaut, was die Zahl der Opfer bei Beben regelmäßig erhöht.
Fotos in sozialen Netzwerken zeigen eingestürzte Wohnhäuser und Rettungskräfte, die Trümmer durchsuchen. Die anfänglichen Meldungen waren von einem Todesopfer ausgegangen, bevor die Behörden die Zahl auf mindestens fünf korrigierten. Auch die Zahl der Verletzten stieg im Laufe der Bergungsarbeiten. Peru liegt auf dem Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Jahr für Jahr registriert das Land mindestens 400 Beben.
Die Rettungsarbeiten in den abgelegenen Andendörfern dauern an. Wie viele Menschen noch unter Trümmern vermutet werden, war zunächst unklar. Behörden warnten vor möglichen Nachbeben in der Region.
Peru liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. In den abgelegenen Andenregionen erschweren einfache Bausubstanz und schwer erreichbare Dörfer die Rettung und erhöhen die Opferzahlen bei jedem stärkeren Beben.